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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
Inscription
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
Inscription
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Filmabend im Afrikahaus: „Das andere Ufer“ – ein Film von Jacques Champreux
Filmabend im Afrikahaus: „Das andere Ufer“ – ein Film von Jacques Champreux
05/02/2026 @ 19:00 - 22:00
Afrika Haus, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin, Allemagne
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Mazel von La Ménagerie e.V. und Les Soirs Bleus
Mazel von La Ménagerie e.V. und Les Soirs Bleus
05/02/2026 @ 20:00 - 07/02/2026 @ 22:00
ACUD Theater, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin, Allemagne
La Ménagerie et la compagnie Les Soirs Bleus présentent Mazel, une pièce écrite par Lina Biancarelli, mise en scène par Anissa Raïss.
Cette comédie explore avec tendresse et humour l’angoisse du « d’où je viens », au cœur d’une famille franco-algérienne. Dans ce joyeux chaos familial, chaque personnage tente, à sa manière, de jongler avec ses identités, ses héritages, ses contradictions.
https://www.acud-theater.de/programm/5669-mazel.html
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Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
05/02/2026 @ 20:00 - 07/02/2026 @ 22:00
Kleines Theater am Südwestkorso GmbH, Südwestkorso 64, 12161 Berlin, Allemagne
rei erwachsene Geschwister lieben sich – vor allem sich selbst – aber auch ihre Eltern sehr. Als diese ihre Kinder dringend sehen wollen, weil sie ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen haben, befürchten die Kinder das Schlimmste und eilen zusammen ins Elternhaus. Das Schlimmste bleibt aus, aber die wunderbare Neuigkeit, die Jeanne und Vincent ihnen ankündigen, wird die Einigkeit dieser wunderbaren Familie zerspringen lassen…. Und die drei Sprösslinge wünschen sich plötzlich, dass ihre schlimmsten Befürchtungen doch wahr geworden wären.
DIE LIEBEN ELTERN ist eine Komödie über Familie, Liebe, Geld und um das, was Eltern ihren Kindern schulden? Reise vor dem Sterben, sonst tun es Deine Erben!
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Mazel von La Ménagerie e.V. und Les Soirs Bleus
Mazel von La Ménagerie e.V. und Les Soirs Bleus
05/02/2026 @ 20:00 - 07/02/2026 @ 22:00
ACUD Theater, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin, Allemagne
La Ménagerie et la compagnie Les Soirs Bleus présentent Mazel, une pièce écrite par Lina Biancarelli, mise en scène par Anissa Raïss.
Cette comédie explore avec tendresse et humour l’angoisse du « d’où je viens », au cœur d’une famille franco-algérienne. Dans ce joyeux chaos familial, chaque personnage tente, à sa manière, de jongler avec ses identités, ses héritages, ses contradictions.
https://www.acud-theater.de/programm/5669-mazel.html
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Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
05/02/2026 @ 20:00 - 07/02/2026 @ 22:00
Kleines Theater am Südwestkorso GmbH, Südwestkorso 64, 12161 Berlin, Allemagne
rei erwachsene Geschwister lieben sich – vor allem sich selbst – aber auch ihre Eltern sehr. Als diese ihre Kinder dringend sehen wollen, weil sie ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen haben, befürchten die Kinder das Schlimmste und eilen zusammen ins Elternhaus. Das Schlimmste bleibt aus, aber die wunderbare Neuigkeit, die Jeanne und Vincent ihnen ankündigen, wird die Einigkeit dieser wunderbaren Familie zerspringen lassen…. Und die drei Sprösslinge wünschen sich plötzlich, dass ihre schlimmsten Befürchtungen doch wahr geworden wären.
DIE LIEBEN ELTERN ist eine Komödie über Familie, Liebe, Geld und um das, was Eltern ihren Kindern schulden? Reise vor dem Sterben, sonst tun es Deine Erben!
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
Inscription
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Mazel von La Ménagerie e.V. und Les Soirs Bleus
Mazel von La Ménagerie e.V. und Les Soirs Bleus
05/02/2026 @ 20:00 - 07/02/2026 @ 22:00
ACUD Theater, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin, Allemagne
La Ménagerie et la compagnie Les Soirs Bleus présentent Mazel, une pièce écrite par Lina Biancarelli, mise en scène par Anissa Raïss.
Cette comédie explore avec tendresse et humour l’angoisse du « d’où je viens », au cœur d’une famille franco-algérienne. Dans ce joyeux chaos familial, chaque personnage tente, à sa manière, de jongler avec ses identités, ses héritages, ses contradictions.
https://www.acud-theater.de/programm/5669-mazel.html
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Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
05/02/2026 @ 20:00 - 07/02/2026 @ 22:00
Kleines Theater am Südwestkorso GmbH, Südwestkorso 64, 12161 Berlin, Allemagne
rei erwachsene Geschwister lieben sich – vor allem sich selbst – aber auch ihre Eltern sehr. Als diese ihre Kinder dringend sehen wollen, weil sie ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen haben, befürchten die Kinder das Schlimmste und eilen zusammen ins Elternhaus. Das Schlimmste bleibt aus, aber die wunderbare Neuigkeit, die Jeanne und Vincent ihnen ankündigen, wird die Einigkeit dieser wunderbaren Familie zerspringen lassen…. Und die drei Sprösslinge wünschen sich plötzlich, dass ihre schlimmsten Befürchtungen doch wahr geworden wären.
DIE LIEBEN ELTERN ist eine Komödie über Familie, Liebe, Geld und um das, was Eltern ihren Kindern schulden? Reise vor dem Sterben, sonst tun es Deine Erben!
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
Théâtre DIE LIEBEN ELTERN von Armelle und Emmanuel Patron
08/02/2026 @ 18:00 - 20:00
Kleines Theater am Südwestkorso GmbH, Südwestkorso 64, 12161 Berlin, Allemagne
rei erwachsene Geschwister lieben sich – vor allem sich selbst – aber auch ihre Eltern sehr. Als diese ihre Kinder dringend sehen wollen, weil sie ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen haben, befürchten die Kinder das Schlimmste und eilen zusammen ins Elternhaus. Das Schlimmste bleibt aus, aber die wunderbare Neuigkeit, die Jeanne und Vincent ihnen ankündigen, wird die Einigkeit dieser wunderbaren Familie zerspringen lassen…. Und die drei Sprösslinge wünschen sich plötzlich, dass ihre schlimmsten Befürchtungen doch wahr geworden wären.
DIE LIEBEN ELTERN ist eine Komödie über Familie, Liebe, Geld und um das, was Eltern ihren Kindern schulden? Reise vor dem Sterben, sonst tun es Deine Erben!
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Musique Vincent Peirani Jazz
Musique Vincent Peirani Jazz
08/02/2026 @ 20:30 - 22:30
Gretchen, Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin, Allemagne
Vincent Peirani zählt zu den eigenwilligsten und zugleich poetischsten Stimmen des europäischen Jazz. Als Akkordeonist, Komponist und Klangarchitekt hat er in den letzten Jahren eine Musiksprache entwickelt, die sich allen festen Kategorien entzieht. Sein aktuelles Album Living Being IV: Time Reflections ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Zeit: Wie sie vergeht, wie sie sich dehnt, bricht, verändert – und wie sie unser Hören prägt. Der Ausgangspunkt war ein erzwungener Stillstand: die ersten Monate der Pandemie. Eine Zeit, in der Peirani – sonst ständig unterwegs – plötzlich gezwungen war, zur Ruhe zu kommen. Aus diesem Moment der Entschleunigung entstand ein musikalisches Nachdenken über Rhythmus, Erinnerung und Wahrnehmung. Musikalisch entfaltet das Album eine bemerkenswerte Spannweite. Peirani nutzt das Akkordeon nicht als folkloristisches Instrument, sondern als zentrales Organ eines komplexen Klangkörpers. Seine Spielweise reicht von hauchzarten, atmenden Linien bis zu orchestralen Dichteflächen, in denen Saxophon, Piano, Bass und Schlagzeug zu einem pulsierenden Organismus verschmelzen. Der Sound bleibt dabei immer transparent – jede Stimme ist hörbar, jede Pause bedeutungsvoll.
Für diese Veranstaltung bieten wir ermäßigte Tickets an, um auch Menschen mit kleinerem Portmonee Zugang zu Kultur zu ermöglichen. Diese Kontingente sind limitiert und nur bei TixforGigs verfügbar. Wir vertrauen auf Eure Selbsteinschätzung: Wenn ihr könnt, bucht Standard-Tickets und überlasst die ermäßigten Kontingente denjenigen, die gerade sehr sparen müssen.
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
Inscription
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
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23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
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23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
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Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Film "Ziemlich beste Freunde"
Film "Ziemlich beste Freunde"
12/02/2026 @ 19:00 - 22:00
Afrika Haus, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin, Allemagne
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
Inscription
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
EXPO Kontroverse & Paradoxe 2
06/11/2025 - 14/02/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Vernissage de l'exposition photo Kontroverse & Paradoxe 2, ou comment réechanter le monde, sous le commissariat de Christel Boget et Pascale Giffard.
L’exposition Kontroverse & Paradoxe 2 réunit des photographes interrogeant les contradictions de notre époque, traversée par des crises multiples, tout en faisant apparaître des lueurs d’espoirs à travers des figures de résistance contemporaine : sorcières modernes, guérisseurs, chercheurs, diasporas engagées. Face aux impasses du progrès, la photographie nous ouvre des chemins de réparation et d’inclusion pour envisager le réenchantement du monde.
Dans un monde où les crises politiques se multiplient, où l’urgence climatique se fait de plus en plus pressante et où les inégalités sociales et les souffrances des minorités deviennent des réalités quotidiennes, la perspective de vies meilleures se heurte à des limites et des contradictions inhérentes à l'histoire de l’humanité. En se modernisant, l’humanité détruit beaucoup, et en innovant, il travaille à réparer les dégâts. Là réside tout le paradoxe sur lequel se sont penchés les artistes invités par Fotohaus Arles 2025, partie intégrante de la programmation Sortilèges de la Fondation MRO. Les différents récits témoignent des actes réels d’êtres humains tous impliqués et appliqués à défier la morosité et les horreurs dont nos vies sont inondées. Il s’agit de mettre en lumière à travers ces histoires les différentes formes que prennent la résistance et la résilience qui permettent de dépasser des constats apocalyptiques et d’envisager le réenchantement du monde. A l’image des terres brûlées où renaît une nouvelle végétation, puissions-nous saisir notre chance en concrétisant nos ambitions de tolérance, d’inclusion, de préservation et de réparation, pour un monde vivable et vivant. - Pascale Giffard
ParisBerlin>photogroup, association à but non lucratif fondée par Christel Boget, commissaire d’exposition, est une plateforme qui s’engage depuis 22 ans à montrer et à promouvoir la photographie contemporaine tant sur l’axe Paris-Berlin qu’en Europe. Depuis 2014, ParisBerlin>fotogroup a fondé le concept d’exposition FOTOHAUS, déclinée en 3 parties depuis 2022 : Bordeaux, Arles, Berlin.
Curatrices: Christel Boget et Pascale Giffard
Venez découvrir les oeuvres tout aussi (ré)enchantantes que déroutantes des artistes suivant.e.s:
Tatiana Vdovenko
hannah goldstein
Claire Laude
Martin Lamberty & Jann Höfer
Alexandre Dupeyron
et Cyril Abad, Jef Bonifacino, Tjorven Bruyneel, Phyllis B. Dooney, Tim Franco, Alex Kemman, Romain Philippon, Tommaso Rada, Jana Margarete Schuler, Matjaž Tančič, Polly Tootal, Patrick Wack, Mélanie Wenger, Mathias Zwick dans le cadre de la projection INLAND.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
Weitere Details anzeigen
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
Expo The Scharf Collection Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse
31/10/2025 - 15/02/2026 @
Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin, Allemagne
Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst.
Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt eine Auswahl von rund 150 Werken, darunter herausragende Werke von Auguste Renoir, Pierre Bonnard, Edgar Degas sowie Claude Monet, und lädt zu einer Reise durch die Sammlung ein: Von Goya und dem französischen Realismus über die französischen Impressionisten und Kubisten bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ein besonderes Highlight ist eine Auswahl des in der Sammlung vollständig erhaltenen druckgrafischen Werks von Henri de Toulouse-Lautrec.
The Scharf Collection steht in direkter Nachfolge der bedeutenden Berliner Privatsammlung Otto Gerstenbergs, die von den Anfängen der Moderne bei Goya bis zu Wegbereitern der französischen Avantgarde mit Gustave Courbet und Edgar Degas reichte. Seiner Tochter Margarethe Scharf gelang es, den Großteil der Sammlung trotz vieler Kriegsverluste über den Zweiten Weltkrieg zu retten. Die Enkel Walther und Dieter Scharf bauten auf den ihnen vermachten Werken jeweils eigene Sammlungen auf: Dieter Scharf konzentrierte sich auf den Surrealismus. Seine Sammlung ist seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen.
Walther Scharf und dessen Frau Eve bauten – auch gemeinsam mit ihrem Sohn René – den französischen Schwerpunkt weiter aus. Sie erwarben Werke von Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard, Henri Matisse und Pablo Picasso. Heute richten René Scharf und seine Frau Christiane den Blick auf die zeitgenössische Kunst. Ihr Interesse gilt insbesondere den Erweiterungen des Mediums Malerei sowie dem Verhältnis von gegenständlichen und abstrakten Bildwelten. Vor diesem Hintergrund führen René und Christiane Scharf die familiäre Sammlungstradition mit Werken von Sam Francis, Sean Scully, Daniel Richter und Katharina Grosse in die Gegenwart.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Théâtre "Kunst" Yasmina Reza
Théâtre "Kunst" Yasmina Reza
15/02/2026 @ 19:30 - 20:30
Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin, Allemagne
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Musique Rémi
Musique Rémi
15/02/2026 @ 20:00 - 22:00
Hole⁴⁴, Hermannstraße 146, 12051 Berlin, Allemagne
Aufgewachsen ist der 21-jährige Musiker im Dresdner Hechtviertel als Kind französischer Eltern.
Heute schreibt er deutsch-französische Texte über die Alltäglichkeiten seines Lebens und verpackt
das in Musik, die von old-school Beats zu experimental alles umfasst.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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• • • •
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Musique Mélanie Pain
Musique Mélanie Pain
18/02/2026 @ 22:00 - 19/02/2026 @ 0:00
Quasimodo, Kantstraße 12A, 10623 Berlin, Allemagne
Mélanie Pain veröffentlicht ihr viertes Solo-Album und kündigt Deutschland-Shows an!
20 Jahre als Frontfrau der französischen Band Nouvelle Vague und eine erfolgreiche Karriere als Solo-Künstlerin: Pünktlich zur Veröffentlichung ihres vierten Albums „How and Why“ kündigt Mélanie Pain vier exklusive Deutschland-Shows an!
Auf ihrem vierten Album mischt Mélanie Pain Pop und intime Poesie. Gleichzeitig kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück: „I wanted to reconnect with my first loves: bare folk, clear melodies, with just
guitar and voice to guide me.” Mélanie Pain schrieb und produzierte das Album in Eigenregie – Unterstützung bekam sie unter anderem von Brian Lopez (Calexico), mit dem sie auf „Cold Hands“ zu hören ist. „How and Why“ wurde live und im Songwriting-Exil aufgenommen: einer Hütte im Wald, nahe Bordeaux. Dadurch trägt das Album eine unmittelbare Intimität in sich.
Genau diese Intimität bringt Mélanie Pain im Februar 2026 nach Deutschland: Mit „How and Why“ und ihren vier Deutschland-Shows zeigt Mélanie Pain die ganze Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Philippe Quesne / Vivarium Studio Le Paradoxe de John
Philippe Quesne / Vivarium Studio Le Paradoxe de John
20/02/2026 @ 19:00 - 21/02/2026 @ 21:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin, Allemagne
Philippe Quesne, einer der bedeutendsten französischen Theatermacher*innen, bringt in seiner neuen Arbeit eine kleine, leicht exzentrische Gemeinschaft zusammen, die mit Humor und Melancholie die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. Ein feines Spiel über Einsamkeit, Gemeinschaft und die Magie des Alltäglichen.
“Le Paradoxe de John” knüpft an eines der ersten Stücke von Philippe Quesne an, das in unverkennbarer Weise das Publikum bezauberte: 2007 porträtierte der Regisseur in “L’Effet de Serge” einen einsamen Menschen, der sonntags kleine Shows für seine Freund*innen organisiert und sie dabei in seine einzigartige und fragile Fantasiewelt einlädt.
In Quesnes neuer Arbeit rückt nun eine kleine Gruppe von Freund*innen in den Mittelpunkt, die gemeinsam eine Kunstgalerie einrichtet. Auf der Bühne entsteht ein ebenso humorvolles wie poetisches Universum aus animierten Objekten, einem Pianola und Schaumstoffskulpturen. Das Stück untersucht erneut den Platz der Kunst im Alltag, während musikalische und visuelle Erfindungen auf die poetisch eigenwilligen Texte von Laura Vazquez treffen. Zwischen wirkungsvollen Effekten und absurden Situationen entsteht ein Theater der Nähe, das Menschen und Gegenstände in einer gemeinsamen, atmosphärischen Komposition versammelt und die Notwendigkeit des künstlerischen Akts betont, so klein er auch sein mag.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Philippe Quesne / Vivarium Studio Le Paradoxe de John
Philippe Quesne / Vivarium Studio Le Paradoxe de John
20/02/2026 @ 19:00 - 21/02/2026 @ 21:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin, Allemagne
Philippe Quesne, einer der bedeutendsten französischen Theatermacher*innen, bringt in seiner neuen Arbeit eine kleine, leicht exzentrische Gemeinschaft zusammen, die mit Humor und Melancholie die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. Ein feines Spiel über Einsamkeit, Gemeinschaft und die Magie des Alltäglichen.
“Le Paradoxe de John” knüpft an eines der ersten Stücke von Philippe Quesne an, das in unverkennbarer Weise das Publikum bezauberte: 2007 porträtierte der Regisseur in “L’Effet de Serge” einen einsamen Menschen, der sonntags kleine Shows für seine Freund*innen organisiert und sie dabei in seine einzigartige und fragile Fantasiewelt einlädt.
In Quesnes neuer Arbeit rückt nun eine kleine Gruppe von Freund*innen in den Mittelpunkt, die gemeinsam eine Kunstgalerie einrichtet. Auf der Bühne entsteht ein ebenso humorvolles wie poetisches Universum aus animierten Objekten, einem Pianola und Schaumstoffskulpturen. Das Stück untersucht erneut den Platz der Kunst im Alltag, während musikalische und visuelle Erfindungen auf die poetisch eigenwilligen Texte von Laura Vazquez treffen. Zwischen wirkungsvollen Effekten und absurden Situationen entsteht ein Theater der Nähe, das Menschen und Gegenstände in einer gemeinsamen, atmosphärischen Komposition versammelt und die Notwendigkeit des künstlerischen Akts betont, so klein er auch sein mag.
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CHARLES AZNAVOUR – EIN MANN DER TAUSEND LIEDER
CHARLES AZNAVOUR – EIN MANN DER TAUSEND LIEDER
21/02/2026 @ 19:30 - 21:30
THEATER IM PALAIS BERLIN, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin, Allemagne
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Chansons BELLES DE NUIT / DIE SCHÖNEN DER NACHT Cécile Rose
Chansons BELLES DE NUIT / DIE SCHÖNEN DER NACHT Cécile Rose
21/02/2026 @ 20:00 - 22:00
Haus der Sinne, Ystader Str. 10, 10437 Berlin, Allemagne
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
Weitere Details anzeigen
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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Théâtre "Die Gehaltserhöhung" Georges Perec
Théâtre "Die Gehaltserhöhung" Georges Perec
25/02/2026 @ 19:30 - 21:30
Deutsches Theater, Schumannstraße 13A, 10117 Berlin, Allemagne
In Georges Perecs Stück nimmt sich ein namenloser Angestellter vor, einen besseren Lohn zu verhandeln. Doch trotz anfänglicher Entschlossenheit arbeitet er sich äußerst umständlich zu seinem Ziel vor: In unzähligen Variationen wird der Weg zum Büro des Chefs durchgespielt, werden wie in einer komplexen mathematischen Aufgabe alle Eventualitäten abgewogen, die entlang der Firmenflure das Vorhaben durchkreuzen könnten. Ist der Abteilungsleiter überhaupt in seinem Büro? Hat er Zeit? Ja? Nein? Was dann? Ist die Stimmung günstig? Hat er familiäre Sorgen? Nimmt die Sekretärin das Anliegen entgegen?
In einem schier unendlichen Anlaufversuch werden in Die Gehaltserhöhung auf aberwitzige Weise alle erdenklichen Hürden durchexerziert, die in einem starren Personal- und Hierarchiegefüge den Zugang zu einer angemessene Entlohnung verhindern: von der eigenen Angst vor der Laune des Chefs bis hin zu unüberwindlich scheinenden Verwaltungsproblemen. Und so schiebt der Angestellte sein Vorhaben lieber immer wieder auf, bis ein besserer Tag, eine glücklichere Gelegenheit kommt, um seine Bitte zu platzieren.
Der französische Schriftsteller Georges Perec war Teil der Gruppe Oulipo (kurz für L‘Ouvroir de littérature potentielle, zu Deutsch: Werkstatt für potentielle Literatur), zu der auch Autoren wie Raymond Queneau und Italo Calvino gehörten. Oulipo verfolgte in den 1960er Jahren den Ansatz, durch spielerische Formzwänge die Sprache zu erweitern. Auch Perec gab sich für seine Texte strenge Schreibregeln vor: Mit Anton Voyls Fortgang (1969) etwa verfasste er einen Roman, in dem er kein Wort verwendete, das den Buchstaben E enthält.
Die Gehaltserhöhung ist ein hochrhythmisches Stück über Arbeit und Entfremdung, über Ermüdung und das Altern. Es ist ein lustvolles, absurdes Sprachspiel, das aktuelle Fragen in einer sich stetig wandelnden Berufswelt berührt: Wie viel ist die eigene Arbeit wert? Welche Jobs sind sinnstiftend, welche überflüssig, welche unsichtbar gemacht?
Premiere
25.05.2024
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
EXPO Claude Lanzmann. Die Aufzeichnungen
28/11/2025 - 12/04/2026 @
Musée juif de Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Allemagne
Zum 100. Geburtstag von Claude Lanzmann (1925–2018) – dem herausragenden französischen Journalisten, Filmemacher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanzmanns weltberühmtem Dokumentarfilm Shoah (1985) öffentlich zugänglich.
Die Sammlung Lanzmann umfasst 152 bisher unbekannte Audiokassetten. Sie dokumentieren die zahlreichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy in den 1970er Jahren während einer mehrjährigen Recherchephase vor Beginn der Dreharbeiten führten – mit Überlebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Shoah ist nicht nur ein Meilenstein der Filmgeschichte – es ist ein eindringliches, unverzichtbares Zeugnis von der Schoa. Die Sammlung Lanzmann gewährt einen tiefen Einblick in Lanzmanns Arbeitsweise und die Entstehung seines epochalen Werks. Die einzigartigen Tondokumente stehen im Zentrum der auditiv erkundbaren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Filmaufnahmen.
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EXPO Saâdane Afif Five Preludes
EXPO Saâdane Afif Five Preludes
17/12/2025 - 13/09/2026 @
Hamburger Bahnhof - Contemporary Art National Gallery, Invalidenstraße 50, 10557 Berlin, Allemagne
Der Hamburger Bahnhof präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Werk des seit 2003 in der Stadt lebenden, interdisziplinär arbeitenden Künstlers und zeigt unter anderem das vielteilige Werk „The Fountain Archives“. Das künstlerische Archivprojekt widmet sich einem der prominentesten Kapitel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts: dem legendären Readymade „Fountain“ von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Afifs Rauminstallation kam 2023 als großzügige Schenkung von Paul Maenz an das Museum. Die Ausstellung zeigt es mit weiteren Werken, die tiefgründig und mit feinem Humor die Institution des Kunstmuseums und das Prinzip der Autor*innenschaft hinterfragen.
Sâadane Afifs Installationen, Objekte, Konzerte und Performances greifen Werke oder Ereignisse aus Kunstgeschichte, Musik und Poesie auf. Das Langzeitprojekt „The Fountain Archives“ begann 2008 mit dem Sammeln von Magazinen, Katalogen und Büchern und endete 2022 mit der Publikation eines Index zu Marcel Duchamps (1887-1968) berühmten Readymade eines Urinals, das 1917 eine Debatte darüber auslöste, was Kunst ist.. Die Ausstellung zeigt auch das 2010 entstandene Werk „L’Humour noir“, eine Nachbildung des Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, das Fragen zur Geschichte der Avantgarden im 20. Jahrhundert und ihrer Überlieferung im Museum aufwirft. Zu sehen sind zudem die neuen Werke „The Old“, bezugnehmend auf die Werkserie „The New“ von Jeff Koons aus den 1980er-Jahren, sowie „Live“, eine fortlaufend aktualisierte Plakat-Präsentation mit Ankündigungen von Berliner Kulturveranstaltungen, die der Künstler als Readymades übernimmt und zu einer Erzählung über das pulsierende kulturelle Leben in der Stadt transformiert.
Zu allen in der Ausstellung präsentierten Werken sind auf Afifs Einladung hin poetische Texte, sogenannte „Lyrics“, von Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen verfasst worden, die an den Wänden angebracht sind. Außerdem bilden diese „Lyrics“ den Ausgangspunkt für Performances, die zwischen Mai und Juli 2026 an verschiedenen Orten in Berlin präsentiert werden.
Saȃdane Afif (geboren 1970 in Vendôme, Frankreich) lebt in Berlin. Er stellte bei Documenta 12 (2007), 8. Berlin Biennale (2014), 56. Biennale von Venedig (2015) aus und erhielt 2009 den Prix Marcel Duchamp. Er hatte Einzelausstellungen unter anderem im Centre Pompidou in Paris (2010), im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2012), in der Kunsthalle Wiensowie im WIELS in Brüssel (2018). Afif nahm 2016 am Ausstellungsprojekt „Scores“ im Hamburger Bahnhof teil und war 2022 künstlerischer Leiter der Bergen Assembly in Norwegen.
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EXPO Pierre Huyghe
EXPO Pierre Huyghe
23/01/2026 - 08/03/2026 @
Berghain, Am Wriezener bhf, 10243 Berlin, Allemagne
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ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
ExPO Vernissage Les Vitrines - Fabienne Audéoud « Der Laden mit den blauen Pullovern »
12/02/2026 - 11/06/2026 @
Institut français Berlin – Empfang/Galerie, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin, Allemagne
Der Laden mit den blauen Pullovern est une exposition de Fabienne Audéoud dans les vitrines de l'Institut français Berlin. Au fil de ses expositions, Der Laden mit den blauen Pullovern a parcouru plusieurs lieux, registres et états. Une nouvelle collection de pulls le prolonge, arborant cette fois la couleur de la garde nationale, le bleu marine. Fabienne Audéoud interprète et module le sens-textile de cette couleur banale, surgissant dans le prêt-à-porter, comme un symptôme ou un lapsus, venu de l’inconscient monarchique et militaire.
Vernissage le 12 février à 19h
L’uniforme ne se contente pas de couvrir, il porte un message. Héritier d’un symbole royal, tiré d’un pigment précieux obtenu par la traite atlantique, puis repris par l’idéologie bourgeoise, le bleu marine - bleu roi, bleu État, bleu liberté, bleu républicain, bleu business, macule depuis notre paysage social. Nous le côtoyons ici-bas, dans les uniformes des agent·es de police, et plus haut, dans le costume trois-pièces. Sa neutralité supposée est bien sûr un leurre pour masquer un refuge identitaire, lisse et conforme à l’ordre républicain. C’est une armure qui couvre les faiblesses et donne de la force. Il doit inspirer l’inclination en conférant au corps une stature respectable et masculine. Car oui, en français le masculin s’institue comme neutre, c’est donc bien à lui de définir les standards de l’uniforme.
Sous l’Ancien Régime, les codes vestimentaires pouvaient produire des convergences esthétiques entre les genres féminin et masculin. Se poudrer le visage, porter des bas et des talons ou arborer des motifs extravagants étaient des pratiques courantes parmi les aristocrates. Ces usages furent interdits pendant la Révolution française, qui reconfigura et consolida la répartition genrée de la mode.
Alors, après les culottes et les redingotes, place au costume trois-pièces. Sa silhouette promet la vertu et l’égalité sociale, à travers des coupes démocratiques, pratiques et confortables. Avec la bureaucratisation et la militarisation croissante de la société, le vêtement masculin se simplifie et s'assombrit. L’apparence cesse d’être mondaine, elle devient tactique. Cette quête moderniste de formes universelles, épurées et lisibles, fabrique une esthétique du clonage, peuplée d’agents Smith. L’uniforme, qui par ailleurs le premier vêtement produit en série, s’adopte comme une promesse d’ordre et d’hygiène. Il sert de technologie d’individuation à l’État moderne, par lequel il inscrit sa souveraineté sur les corps, en voie de privatisation.
Les pulls bleu marine de Fabienne Audéoud n’ont pas la force et encore moins le désir de soutenir ce programme. Ils fantasment des erreurs dans le langage policé de l’uniforme. Ils postulent en faveur de l’échec, de la faiblesse et de la régression dans un registre volontairement dramatique.
Certains, sont de seconde main et gardent encore la mémoire des corps qui les ont portés, faite de tâches, de trous et autres déformations. D’autres ont été cousus à partir de la même matrice, un rouleau de tissu imitation tricot. Les maladresses, dictées par son style de bad couture, introduisent une forme d’excentricité dans cet ascétisme formel, presque monacal. Ce sont leurs anomalies qui font leur personnalité. Ni normés, ni normaux, ces pulls tirent de la difformité leur extravagance, et du défaut, leur signature. Dans les manches disproportionnées, les épaules inégales ou les cols béants, s’énonce un baroque du peu.
On y reconnaît la logique du dandy, de cette figure qui projette son individualité dans l’âge des masses, avec une élégance qui tient du presque rien. Elle brille dans la répétition. Toujours taillée dans les mêmes étoffes et pourtant toujours différente, l’allure du dandy renoue avec cette esthétique perdue de la décadence. Même-si, qui sait, il n'est pas impossible que le dandy d’hier soit devenu le serial shopper d’aujourd’hui.
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French Connection Berlin presents: BUSTA FLEX & DJ IDEM + CREUTZFELD & JAKOB
French Connection Berlin presents: BUSTA FLEX & DJ IDEM + CREUTZFELD & JAKOB
28/02/2026 @ 20:00 - 22:00
Gretchen, Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin, Allemagne
Wir feiern 27 Jahre „Busta Flex“, 25 Jahre „Gotteswerk und Creutzfelds Beitrag“ sowie 8 Jahre „French Connection Berlin“. Zu diesem besonderen Anlass verbinden wir Rap aus Paris und die Bunkerwelt von Witten – das beste Mittel gegen Weihnachtsdepressionen und für Hip-Hop's gutes Gewissen!
Live mit Busta Flex & DJ Idem (Paris) und Creutzfeld & Jakob (Witten) sowie After-Show-Party.
Busta Flex: Sein erstes Album mit dem gleichen Namen wurde am 24. Dezember 1997 fertiggestellt und am 3. Februar 1998 veröffentlicht. Es enthält Titel wie „J'fais mon job à plein temps”, „Pourquoi”, „Ma force”, „Yeah Yeah Yo” oder „Kick avec Mes Nike” und ist heute ein Meilenstein im französischen Rap.
Creutzfeld & Jakob Die Rapper Flipstar und Lakmann One aus Witten wurden ab 1999 in der Underground-Rap-Szene im Ruhrgebiet bekannt. Das Debütalbum der Gruppe mit dem Titel „Gottes Werk und Creutzfelds Beitrag” erschien im Jahr 2000 und enthielt Titel wie „Flucht in Ketten”, „Bunkerwelt in Witten” und „Fehdehandschuh feat. KKS”. Auch dieses legendäre Album wurde zu einem unvergessenen Meisterwerk und wird dieses Jahr 25.
DJ IDEM ist ein Alchemist der Turntables, ein Poet des Sounds und weit mehr als nur ein technischer DJ. Er ist seit seiner Kindheit mit Hip-Hop aufgewachsen und mittlerweile ein fester Bestandteil der französischen Szene.
Also, seid brav, putzt eure Stiefel und kommt in Scharen!
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